Besucherzähler kostenlos
POR_Banner_V2

W:O:A 2008

wacken.2008 (31).2

Wellness für die Ohren!

Bereits im März 2008 ausverkauft, machten sich auch acht Rocker aus Fredeburg und Umgebung auf den Weg, das kleine gemütliche Nest namens Wacken in Schleswig-Holstein zum größten Heavy-Metal-Festival der Welt für fünf Tage heimzusuchen.

Was uns dieses Jahr dort erwartete, überstieg alles bisher gekannte!

Dienstag Nacht machten wir uns mit einen Logistikfahrzeug und einem Bulli auf den Weg, um das Highlight des Jahres zur feiern. Nach einem ausgiebigen Frühstück (bei einem völlig überforderten Kellner in einem Fast Food-Schuppen) war Rock pur angesagt. Nach kurzem Aufbau unserer Zelte, Anschluss des Kühlschranks für die notwendigen Grundnahrungsmittel und –getränke sowie der Mucke an den Strom und Versorgung unseres Versehrten (Dr. Rock), gab es bei uns und bei den Nachbarn aus Berlin kein Halten mehr (viele Grüße an Euch: die Pinguis und Anderes haben wir gerne kaltgestellt!). Abends nahmen einige von uns noch kurz das Gelände in Augenschein und genossen im Biergarten bei den „Firefighters“ standesgemäß das ein oder andere Kaltgetränk; damit waren wir gestärkt für die „Night To Remember“ mit den Urgesteinen von „Iron Maiden“ am nächsten Tag.

Um dieses Highlight zu erleben, machten wir uns bereits um kurz nach 16:00 Uhr auf den Weg, sahen die letzten Songs von „Girlschool“ sowie „Lauren Harris“, Airborne („AC/DC“ hat’s verdammt schwer) und „Avenged Sevenfold“ nur auf Leinwand. Von „Leaves Eyes“ bekamen wir nur das Schiffe versenken bzw. was auch immer dort veranstaltet wurde mit, sowie diverse Rauch- und Feuerwolken. Doch dann kam die Zeit: 21:30 Uhr und Iron Maiden betraten die Bühne mit ihrer „Somewhere Back In Time“-Tour. Ob „The Rime Of The Ancient Mariner“, „The Trooper“ oder „Powerslave“, das Publikum kam mehr als auf seine Kosten. Nebenbei bemerkt: es war verdammt eng; aber wir standen „Front Of Stage“.

Was sollte uns nach diesem phänomenalen Auftritt noch erwarten? Gibt es noch Steigerungen? Ja!

Am Freitag, nach einem wie immer ausgiebigen Frühschoppen und Grillerchen, hörten wir „Sabaton“ und „Sonata Arctica“, um uns anschließend ein wenig auszuruhen, damit wir uns bei „Avantasia“ wieder austoben konnten. Bis auf einige kleine Patzer ein absolut klasse Auftritt der gemischten Truppe. Die „Metal-Operas“ wurden gespielt und nach den Gesichtsausdrücken zu urteilen, war selbst Mastermind Tobias Sammet von dem Publikum mehr als angetan! Nach „Avantasia“ spielte auf der Black-Stage eine Band namens „Gorgoroth“, deren Musik bei fast allen von uns eher lähmendes Entsetzen in den Gesichtern hervorrief.

Zwischendurch haben wir natürlich immer wieder auf unserem Zeltplatz nach dem Rechten gesehen und das ein oder andere Getränk, gerne auch mit unseren Nachbarn, vernascht. Nebenbei haben wir dort auch noch eine neue Hymne für uns gefunden: „Come Clarity“ von „In Flames“.

Und auch der Samstag stand der Veranstaltung in Nichts nach. Nach einem ausgiebigen Frühstück und anschließendem Tagesschoppen machten wir uns auf den Weg nach „Krypteria“ (mehr als ein Geheimtipp!), um anschließend „Nightwish“ sowie „Axxis“ live zu erleben. Sollte es „Comedy-Hardrock“ bisher noch nicht geben: „Axxis“ haben ihn in Wacken erfunden, ein absolut cooler Auftritt der Ruhrpottrocker. Den Abschluss bildete „Lordi“ mit einem Kurzauftritt von uns „UDO“-Dirkschneider.

Insgesamt eine mehr als tolle Tour mit prima Leuten und einem Klasse-Festival.

Egal wohin die Reise geht: mit Euch immer wieder gerne und sofort wieder!

zurueck