Über uns

Die Geschichte des
„POWER OF ROCK e. V.“

Wie alles begann:

Mitte der 80er Jahre entdeckte eine Horde heranwachsender Jugendlicher aus Bad Fredeburg die Vorliebe für gitarrenorientierte Rockmusik. Man tauschte fleißig LPs (Anmerkung für die jüngeren Leser: so was gab es tatsächlich mal!), später CDs und andere Tonträger aus und so erschloss sich Ihnen eine ansehnliches Spektrum der harten, lauten Mucke.

Als man 1988 mit einem guten Dutzend musikbegeisterter und – nebenbei bemerkt – auch durstigen Gesellen zu einem Bierchen bei einem Bekannten in Schmallenberg eingeladen wurde, schlug sozusagen die Geburtsstunde des P.O.R.!

Denn zum Erstaunen unserer tapferen Verfechter des Hardrock traf man dort auf Gleichgesinnte: die Klassiker wie Led Zeppelin, Deep Purple, Black Sabbath, Rainbow, Nazareth, Uriah Heep, Queen, UFO etc. kamen wieder zu Ehren und wurden mal wieder aus dem Plattenregal gekramt. Dazu wurden „neuere“ Kracher der damaligen Zeit wie AC/DC, Iron Maiden, Judas Priest, van Halen, Def Leppard, Saxon, Metallica, Guns ´n´ Roses usw. aufgelegt.

Nachdem man an diesem schicksalhaften Tag die gemeinsamen Vorlieben für einen gemütlichen Umtrunk und einer ordentlichen P.O.R.tion Rock ´n´ Roll entdeckt hatte, sollte das Spektakel zu einer regelmäßigen Institution heranreifen.

The story continues:

Vorläufig fanden diese Treffen wiederholt am gleichen Ort statt, da dort ein geräumiges Wohnzimmer (im Sommer auch mal die Garage) zur Verfügung stand und die Familie des „Urvaters“ rasch ausquartiert werden konnte (an dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an Gaby, Katja und Lisa für Ihr Verständnis). Somit konnte der gemeinsamen Leidenschaft ungestört gefrönt werden- abgesehen von den lieben Nachbarn:

ProP.O.R.tional zum Bierkonsum stieg der Lautstärkepegel und die Beschwerden häuften sich. Wie sich das für anständige Rebellen gehört, hat man die Klagen selbstverständlich großzügig überhört – ging ja auch gar nicht anders bei dem Krach!!!

Im Laufe der Zeit beschloss man diese Rockfeten reihum stattfinden zu lassen, sofern es dem Einzelnen organisatorisch möglich war. Es wurde aus dem harten Kern der trinkfreudigen Rocker eine Art Stammtisch im lockeren Verbund gegründet, eine Feten- und Fahrtenkasse geschaffen und eine Satzung ausgearbeitet.

Diese geschah im Jahr 1993 des Herrn und die Marke „Power of Rock“ entstand. Hinzu kam, dass ein reger Zulauf von Neugierigen und Gleichgesinnten zu verzeichnen war. Damit waren die heimischen Stuben zu klein geworden für das übliche „Procedere“ und ab ca. Mitte der 90er fanden die Parties einmal jährlich in der Koppenhütte in Bad Fredeburg statt. Später wich man auch mal in andere Örtlichkeiten aus.

Rockkonzerte:

Natürlich wollten die jungen Wilden ihre Helden auch live erleben und zeitgleich zum Ursprung des „Power Of Rock“ und den regelmäßigen Rock-Parties wurden einzelne Konzerte besucht. Anfangs mit einzelnen Pkws, später auch mit Bussen. Im Laufe der Jahre kam dabei eine stattliche Anzahl von „Gigs“ zusammen.

Unter anderem sah man Bands wie AC/DC, Deep Purple, Iron Maiden, Queensryche, Saxon, Manowar, Scorpions, Tesla, Dokken, Manfred Manns Earthband, Black Sabbath, Ozzy Osbourne, ZZ Top, Lynyrd Skynyrd, Dio, Gamma Ray, Edguy, Saga, Krokus, Bap, Rainbow, Doro, Axxis, Cinderella … einige teilweise sogar mehrfach!

Gründung eines Vereins:

Ein weiterer Schritt erfolgte im Sommer 2003:

2 Mitglieder von POR traten an die Truppe heran, um einen Vorschlag für etwas ganz Neues zu unterbreiten: die traditionsreiche Veranstaltung Beatabend sollte unter neuer Regie fortgeführt werden. Der bisherige Veranstalter, der Stammtisch „Ohne Gleichen“, hatte seit den frühen 90ern den Beatabend zu einer überregional bekannten Musikveranstaltung gemacht. Anfangs mit Musik aus der Konserve, später auch schon mit Live Bands. Dazu wurde eine Lichtshow aufgefahren, die deutlich über dem üblichen Dorfdisco-Niveau lag.

Der Stammtisch POR wurde gefragt, ob man diese Veranstaltung übernehmen und direkt im Januar 2004 unter neuer Regie präsentieren wollte. Die Resonanz war einstimmig:

15 motivierte Rockfans gründeten schließlich am 8. November 2003 in Guntermanns Stuben den „Power of Rock e.V.“ und beschlossen die Vereinssatzung.

Neben der Organisation des Beatabend spezial hat man sich auch diverse andere Ziele auf die Fahnen geschrieben:

  • organisierte Fahrten zu professionellen Rock-Konzerten nationaler und internationaler Künstler
  • Förderung der heimischen Musikkultur, insbesondere von Nachwuchsbands im Rockbereich und artverwandter Musikrichtungen.

Nach der Gründungsversammlung wurde der Vorstand mit den üblichen Formalitäten beauftragt, sodass der Verein am 25.November 2003 die Satzung bei dem örtlichen Notar Joachim Lontzek in Schmallenberg beglaubigen ließ.

Am 12.Dezember wurde die „Sache“ dann auch amtlich; der Verein wurde beim Amtsgericht in Bad Fredeburg unter der Nr. VR 0448 in das Vereinsregister eingetragen.

Was dann geschah….. Januar 2004 bis Mai 2006

Der Power of Rock steckte nun inmitten der Vorbereitungen zur ersten Herausforderung:

Der Beatabend spezial Part I am 10.Januar 2004 sollte zur Generalprobe für den jungen Verein werden.

Die mit Hilfe der Paderborner Firma U. Jansen-Veranstaltungstechnik verpflichtete Rockcoverband „Vampire“ heizte dem Sauerländer Publikum so richtig ein. Obwohl der junge Verein sich etwas mehr als die rund 650 Zuschauer gewünscht hätte, kann man von einem vollen Erfolg sprechen.

Als die Band mit einer spektakulären Show die Bühne betrat, gab es kein Halten mehr: Die angeblich so sturen Sauerländer, von denen man es gewohnt ist, dass sich diese Spezies eher im Halbdunkel der Theke an alkoholischen Getränken festhält, anstatt das Tanzbein zu schwingen, diese „Kollegen“ stürmten einer Flutwelle gleich Richtung Bühne und verwandelten die Kurhalle in ein Tollhaus.

Die Resonanz bei den anwesenden Fans war überwältigend; eine derartige Rock-Party hatte das ehrwürdige Kurhaus schon lange nicht mehr gesehen. Vampire, die bissigste Band der Welt, überzeugten nicht nur musikalisch; auch die Bühnenshow, mit Pyrotechnik und hochklassigen Light-, und Soundeffekten gespickt, war beeindruckend. Somit wurde die Band noch am selben Abend für die zweite Auflage des Beatabend spezial verpflichtet.

Das besagte Spektakel fand dann schließlich am 15.Januar 2005 statt – der Beatabend spezial Part II wurde zum Triumph: eine rappelvolle Kurhalle erfreute den POR und seine Helfer. Die Massen konnten kaum getränketechnisch versorgt und bewältigt werden. Dennoch überwogen die Freude und der Stolz, den Beatabend zu altem Ruhm verholfen zu haben. Das war nun ein Verdienst des mittlerweile rund 20 Mitglieder zählenden Power of Rock e. V.

Erreicht wurde dies aber nicht nur durch eine konsequent weitergeführte exzellente Marketingarbeit, sondern auch durch eine unglaubliche Mundpropaganda, die eine gewisse Eigendynamik entwickelt hatte. Das Fazit lautete: in Bad Fredeburg hat sich etwas getan und der Beatabend rockt wieder!

Nach der arbeitstechnisch aufreibenden Veranstaltung und der Selbstbelohnung durch die anschließende obligatorische „Abbau-Party“ am Folgetag stand man nun vor einer Diskussion: Sollte man im dritten Jahr auf Nummer sicher gehen und die Vamps erneut aufspielen lassen? Aus wirtschaftlicher Sicht schien das vernünftig zu sein, denn der erneute Zuspruch war gewaltig. Zudem sind aller guten Dinge „Drei“. Oder sollte man das Risiko einer Neuverpflichtung eingehen, um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden?

Nach einer vereinsinternen Umfrage wurde diese Frage fast einstimmig beantwortet: die Attraktion Beatabend spezial Part III sollte zum Abschluss der Trilogie auch der vorläufige Abschied von Vampire werden. Organisatorisch wurde dabei vollends auf die Erfahrungen der beiden vorigen Veranstaltungen vertraut, getreu dem Motto: “ never change a winning team!“

Und POR hatte den richtigen Riecher: am 14.Januar 2006 konnte der Erfolg vom Vorjahr wiederholt werden. Eine erneut rappelvolle Halle, eine bestens aufgelegte Band und das erschöpfte und überglückliche Helferteam sorgte für den gelungenen Höhepunkt der Trilogie.
Damit hatte man ein erstes Ziel erreicht und entsprechende finanzielle Rücklagen für den ganz großen Traum gebildet. Denn seit Mai 2005 arbeitete eine eigens gegründete Kommission des POR in unzähligen Sitzungen ein Konzept aus, um schließlich die „Mission 2007“ zu verwirklichen.

Wurde doch seitens des POR von vorneherein kommuniziert, den Erlös der Beatabend-Trilogie in die Verpflichtung einer internationalen, namhaften Band zu investieren. Dieses sollte dann im vierten Jahr, also 2007, mit dem Beatabend in Concert realisiert werden.

Die Mission wurde dabei durch eine professionelle Event-Agentur unterstützt, die Kontakte zu rund 20 „Wunsch-Bands“ bzw. deren Management aufnahm. Und zur Überraschung unserer Helden vom POR hatten sich bereits bis Ende 2005 einige Anbahnungen ergeben. Man ließ sich jedoch etwas Zeit, um in aller Ruhe den BA spezial III über die Bühne zu bringen. Danach ging es nun darum, das POR-Konzept im Detail zu präsentieren und den Verein, die Halle und die regionale Umgebung ins rechte Licht zu rücken und werbewirksam bei den richtigen Leuten zu verkaufen. Die Bemühungen hatten bereits Erfolg, als kurz nach Karneval, also Anfang März 2006, eine ernsthafte Anfrage eines Managements ins Haus flatterte:

Die Schweizer Rockstars GOTTHARD waren interessiert!

Die gerade abgeschlossene Lipservice-Tour sollte eine Fortsetzung erfahren. Die Band brachte Ende April 2006 eine neue CD/DVD „Made in Switzerland“ auf den Markt, ein Live-Konzertmitschnitt vom Dezember 2005 im ausverkauften Züricher Hallenstadion vor 13.000 Zuschauern. Für diese Promotion-Tour wurden noch Dates gesucht und der Power of Rock e. V. hatte urplötzlich die Möglichkeit bekommen, seinen Traum zu verwirklichen und das Versprechen an die Fans einzulösen.

Bei einer eilig einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde diese Chance ergriffen und man beschloss einstimmig, trotz der kurzen Planungsphase (rund 8 Wochen), das Unternehmen POR vs. GOTTHARD anzugehen.

Nach etlichen Mitgliedertreffen und Vorstandssitzungen war es dann am 12. Mai 2006 soweit:

Beatabend in Concert – Power of Rock proudly presents GOTTHARD.

Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut, dieses einmalige Event auch überregional bekannt zu machen: harte Auflagen mussten erfüllt, Genehmigungen eingeholt werden.

Im Vergleich zu den schon recht üppigen Vorbereitungen zum Beatabend spezial mussten beim BiC wirklich alle Kräfte mobilisiert werden, um einen vernünftigen, reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Auch diese Hürden wurden gemeistert und 600 begeisterte Fans genossen einen Konzertabend der Extraklasse mit einer superben Live-Band Gotthard, unterstützt von der jungen wilden Truppe Zoo-Army.

Die Resonanz der anwesenden Rockfans war überwältigend, das Lob für den Verein seitens der Band, der Crew und des Managements von Gotthard anerkennend.

Was der Power of Rock e. V. nun als nächstes plant, sei und wird noch nicht verraten.

Ermutigt durch ehrlichen Zuspruch, die gemachten Erfahrungen und ein bisschen positiver Verrücktheit, die nun mal zum Rock ´n´ Roll gehört, kann man davon ausgehen, dass diese Geschichte eine Fortsetzung erfahren wird. Bei der bevorstehenden Mitgliederversammlung 2006 des nun rund 30 Mitglieder starken Vereins werden die weiteren Weichen gestellt.

Also, seid gespannt und stay wild…

Power of Rock runs on and on….Juni 2006 bis Dezember 2007

Nachdem sich der P.O.R. von den Strapazen des GOTTHARD-Konzerts erholt hatte, ging es gleich weiter mit den Planungen für den nächsten Beatabend im Januar 2007. Bekanntermaßen war die Trilogie mit „VAMPIRE“ und dem Beatabend spezial Part III in 2006 abgeschlossen, ebenso konnte das Ziel, eine international bekannte Band aus den Erlösen zu präsentieren, schon 1 Jahr früher realisiert werden. Nun galt es die Weichen zu stellen und einen würdigen Nachfolger für die „Vamps“ zu finden.

Der Vorstand begab sich nun an die Arbeit und recherchierte fleißig, um eine mindestens ebenbürtige Coverband für den 13.Januar 2007 zu präsentieren. So wurden mehrere Bands über das Internet gesichtet und entsprechende Angebote eingeholt; auch wurde seitens des Vorstandes darüber nachgedacht, den Ablauf des Beatabends zu verändern: man überlegte eine zweite Band auftreten zu lassen und weitestgehend auf die obligatorische Musik aus der Konserve, die bislang im Rahmenprogramm des Hauptacts mit großer Lichtshow gespielt wurde, zu verzichten. Galt es doch, den Mitglieder im Juli auf der Jahreshauptversammlung ein Konzept bzw. Vorschläge zur Gestaltung des nächsten Beatabends zu machen.

Und so rückte dieser Termin näher und der POR-Vorstand konnte am 8. Juli die versammelten Mitglieder über die Ergebnisse der langwierigen Recherche informieren. Dieser hatte eine kleine Vorauswahl getroffen und so konnten u. a. Infomaterial, Cds und auch DVDs von den Coverbands ONE-The Live Rock Show, SKY, SIDEWALK und CHEROKEE begutachtet werden.

Man einigte sich dann auf die unterfränkische Band SKY und auf das herkömmliche Konzept mit guter Rockmusik von Dj Dausi aus der Konserve im Rahmenprogramm. Höhepunkt der Mitgliederversammlung war aber mit Sicherheit der Auftritt der Nordhessen „DIRTY MINDS“. Die Band um Mike Gerold konnte der P.O.R bereits Anfang des Jahres im BluesBunker der befreundeten Kumpels Wolfgang, Ray und Co. aus Korbach bestaunen und der Vorstand hat die Truppe kurzerhand als Live-Gig zur Gestaltung des anschließenden Sommerfestes gebucht. Und trotz zeitgleich stattfindendem kleinen Finale der Fußballweltmeisterschaft- die Deutschen wurden verdient Dritter- ging eine ordentliche Sause im tierisch aufgeheizten Rundsaal des altehrwürdigen Kurhauses ab.

Die Dirties überzeugten mit hochkarätigen eigenen Stücken sowie diversen, sehr gelungenen Cover-Versionen von Metallern wie Maiden, Priest, Metallica und auch Rock- und Popgrößen wie Bob Seger, Duran Duran. Die Mitglieder des P.O.R und alle anwesenden Rockfans waren sich einig, dass man ein hervorragendes Konzert gesehen hat und jeder die Dirty Minds in guter Erinnerung behalten wird.

Im Laufe der nächsten Monate wurden vereinbarungsgemäß die Verträge mit SKY für den Beatabend spezial am 13.01.2007 abgeschlossen und die üblichen Planungen vorangetrieben. Zeitgleich besuchten Mitglieder des P.O.R diverse Live- und Open Air-Veranstaltungen, darunter das weltgrößte Heavy-Metal-Festival im norddeutschen Wacken, ein Open Air an Möppi´s Hütte in Winterberg mit der Coverband Born Wild (hauptsächlich Metal aus den 80er Jahren) und den legendäre Auftritt der Pfälzer Metal-Band Palace im Bradleys in Schmallenberg vor einer handvoll Leuten.

Eine weitere Pflichtveranstaltung für den Power of Rock war die zweite Auflage des Beats 4 Benefiz am 12. August 2006. Wie auch im vorangegangenen Jahr trat der Verein als Co-Veranstalter neben dem Blues e.V. Schmallenberg, dem Penumbra Openair e. V. und dem Schmallenberger Lions Club e.V. auf.

Diesmal stand als Haupt-Act Abba a Life auf der Bühne sowie die Schmallenberger Oldie Band Second Service und Far Out aus Lennestadt. Auch dieses mal konnte ein ordentlicher Batzen Geld an die beiden Organisationen DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) und Strahlemännchen e.V. übergeben werden.

Zum Jahreswechsel stand wie gewohnt der Beatabend spezial auf der Liste der P.O.R-Aktivitäten.

Die Band SKY überzeugte direkt beim ersten Gig in den hiesigen Gefilden und hat sicherlich neue Fans durch die hochprofessionelle Darbietung der Rockcover gewonnen. Das breite musikalische Spektrum der Band, dargeboten in 4 Parts, bot sicherlich für jeden Geschmack etwas; besonders zu erwähnen war allerdings der göttliche Sound, den die Techniker in die Kurhalle zauberten. Auch die Bühnenshow konnte den Vergleich mit Vampire locker bestehen.

Eine Premiere konnte in 2007 dennoch gefeiert werden: erstmalig wurde nach dem Abbau am Sonntag eine Aftershow-Party beim Henry im Schaukelstuhl abgehalten- eine Aktion, die wohl lohnt, wiederholt zu werden…

Nach dem gelungenen Saisonauftakt galt es die zweite große Veranstaltung für das Jahr 2007 zu stemmen:

Wie auf der Mitgliederversammlung beschlossen, sollte ein Tribute-Konzert stattfinden, sozusagen als Befriedigung und Bestätigung eigener Ansprüche, und zur Huldigung zweier der größten Bands der Rockgeschichte: die Protagonisten LED ZEPPELIN und PINK FLOYD. Für dieses Vorhaben betrieb der Vorstand erneut gewissenhafte Recherche, um zwei qualifizierte Tributebands für einen gemeinsamen Termin zu gewinnen.

Und wie der Zufall es wollte, kam als Termin erneut der 12. Mai in Frage- ein gutes Omen (siehe Gotthard 2006). Die Tributebands Custard Pies (A Tribute to Led Zeppelin) und The Pink Floyd Propject wurden für das großartige Vorhaben als terminlich realisierbare Konstellation ausgesucht. Zugegebenermaßen haben wir uns diese Idee ein wenig von unseren Freunden der IG Rock Korbach abgeguckt, dasselbe Package konnten wir bereits im Dezember 2005 in Korbach bestaunen.

Und auch diesmal wurden alle Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Rund 600 Fans der Rockklassiker strömten nach Bad Fredeburg und feierten ein unglaubliches Event mit erstklassigen Darbietungen der unsterblichen Musik von Pink Floyd und Led Zeppelin. Erwähnenswert wäre noch der kleine Beitrag zur Nachwuchsförderung:

Der P.O.R hatte als Anheizer für die beiden Tributebands die Bad Fredeburger Combo The Blueliners auf einer separaten Bühne ins Rennen geschickt, und die vier jungen Musiker machten einen ordentlichen Job.

Im Juli stand turnusgemäß die Mitgliederversammlung 2007 auf dem Programm. Hier wurde beschlossen, den Beatabend 2008 in gewohnter Form und erneut mit der Band SKY stattfinden zu lassen. Das obligatorische Sommerfest wurde diesmal musikalisch aus den eigenen Reihen des P.O.R gestaltet: die Bands Dark Passage und PottZZ bestehen zum großen Teil aus Mitgliedern und unterhielten die Meute recht kurzweilig mit Covesongs aus allen erdenklichen Stilrichtungen des Blues und Rock.

Zeitgleich fand in Bad Arolsen zum erstenmal das MagigCircle-Festival statt, eine Idee des Manowar-Chefs Joey de Maio. Zum Dank an die treuesten der treuen True-Metal-Fans gab es den Eintritt für nur 10,- €. Auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne trat an 2 Tagen der Headliner Manowar, unterstützt von weiteren namhaften Bands wie Gamma Ray, Holy Hell, Majesty, Saidian, Lion´s Share, Stormwarrior, Mob Rules, Messiah´s Kiss, David Shankle Group, Heavenly, usw. auf.

Das Festival soll in 2008 an gleicher Stelle erneut statfinden, nochmals vergrößert, mit Freibier und und und- man darf mal gespannt sein.

Anfang August war dann wieder traditionell W:O:A angesagt: das weltgrößte Metal-Festival in der beschaulichen 2000-Seelen-Gemeinde Wacken im hohen Norden Deutschlands stellte erneut einen neuen Zuschauerrekord auf. Angeblich waren 72.500 Leute auf dem riesigen Gelände zur 18. Auflage angereist. Der P.O.R. war wiederum mit einem guten Dutzend Mitglieder Zeitzeuge und die „erfahrenen, alten Hasen“ schätzten das Festival eher auf 100.000 Zuschauer, und ehrlich gesagt stieß dies doch arg an die Kapazitäten.

Gelungen war´s allemal, Highlights waren aus unserer Sicht eher die Bands des traditionellen Metals wie SAXON, Blind Guardian, Stratovarius, Stormbringer und Grave Digger.

Im Jahr 2007 konnte der P.O.R auch noch 2 großartige Konzertveranstaltungen mit einer Bustour organisieren:

Die bestens bekannten Schweizer Rocker Gotthard wurde mit rund 50 Leuten am 19. Oktober in Gießen beehrt und es war ein tolles Konzert. Aber, und nicht ganz ohne Stolz, zu erwähnen sei: der Auftritt in der Rockcity Bad Fredeburg war im letzten Jahr noch etwas gelungener.

Als Jahresabschluss dann ein Klassiker des Genres:

In der Philipshalle in Düsseldorf stand am 15.12.2007 nach jahrelanger Abstinenz das Heavy-Christmas-Meeting auf dem Programm, natürlich für den P.O.R ein Pflichtbesuch und mit 16 Schwermetallern im Gepäck natürlich eine Reise wert.

Geboten wurde ordentlicher Speck mit SAXON, W.A.S.P., U.D.O, Primal Fear, Iron Fire und High´n Dry, sowie als Headliner die No. 1 Rockröhre Germany´s und Local-Matadorin DORO.

Insgesamt ein sehr straffes Programm mit 7 Bands und über 8 Stunden Rock.

Fazit: ein schwer erschöpfter Haufen trat um 1:00 Uhr nachts glücklich und zufrieden die Heimreise an.

Power of Rock runs on and on

Juni 2006 bis Dezember 2007

Nachdem sich der P.O.R. von den Strapazen des GOTTHARD-Konzerts erholt hatte, ging es gleich weiter mit den Planungen für den nächsten Beatabend im Januar 2007. Bekanntermaßen war die Trilogie mit „VAMPIRE“ und dem Beatabend spezial Part III in 2006 abgeschlossen, ebenso konnte das Ziel, eine international bekannte Band aus den Erlösen zu präsentieren, schon 1 Jahr früher realisiert werden. Nun galt es die Weichen zu stellen und einen würdigen Nachfolger für die „Vamps“ zu finden.

Der Vorstand begab sich nun an die Arbeit und recherchierte fleißig, um eine mindestens ebenbürtige Coverband für den 13.Januar 2007 zu präsentieren. So wurden mehrere Bands über das Internet gesichtet und entsprechende Angebote eingeholt; auch wurde seitens des Vorstandes darüber nachgedacht, den Ablauf des Beatabends zu verändern: man überlegte eine zweite Band auftreten zu lassen und weitestgehend auf die obligatorische Musik aus der Konserve, die bislang im Rahmenprogramm des Haupt-Acts mit großer Lichtshow gespielt wurde, zu verzichten. Galt es doch, den Mitglieder im Juli auf der Jahreshauptversammlung ein Konzept bzw. Vorschläge zur Gestaltung des nächsten Beatabends zu machen.

Und so rückte dieser Termin näher und der P.O.R.-Vorstand konnte am 8. Juli die versammelten Mitglieder über die Ergebnisse der langwierigen Recherche informieren. Dieser hatte eine kleine Vorauswahl getroffen und so konnten u. a. Infomaterial, Cds und auch DVDs von diversen Coverbands begutachtet werden.

Man einigte sich dann auf die unterfränkische Band SKY und auf das herkömmliche Konzept mit guter Rockmusik von Dj Dausi aus der Konserve im Rahmenprogramm. Höhepunkt der Mitgliederversammlung war aber mit Sicherheit der Auftritt der befreundeten Nordhessen „DIRTY MINDS“. Die Band um Mike Gerold konnte der P.O.R. bereits Anfang des Jahres im BluesBunker der Kumpels Wolfgang, Ray und Co. aus Korbach bestaunen und der Vorstand hat die Truppe kurzerhand eingeladen, die MGV musikalisch zu untermalen. Und trotz zeitgleich stattfindendem kleinen Finale der Fußballweltmeisterschaft- die Deutschen wurden verdient Dritter- ging eine ordentliche Sause im tierisch aufgeheizten Rundsaal des altehrwürdigen Kurhauses ab.

Die Dirties überzeugten mit hochkarätigen eigenen Stücken sowie diversen, sehr gelungenen Cover-Versionen von Metallern wie Maiden, Priest, Metallica und auch Rock- und Popgrößen wie Bob Seger, Duran Duran. Die Mitglieder des P.O.R. und alle anwesenden Rockfans waren sich einig, dass man ein hervorragendes Konzert gesehen hat und jeder die Dirty Minds in guter Erinnerung behalten wird.

Im Laufe der nächsten Monate wurden vereinbarungsgemäß die Verträge mit SKY für den Beatabend spezial am 13.01.2007 abgeschlossen und die üblichen Planungen vorangetrieben. Zeitgleich besuchten Mitglieder  des P.O.R. diverse Live- und Open Air-Veranstaltungen, darunter das weltgrößte Heavy-Metal-Festival im norddeutschen Wacken, ein Open Air an Möppi´s Hütte in Winterberg mit der Coverband Born Wild (hauptsächlich Metal aus den 80er Jahren) und den legendäre Auftritt der Pfälzer Metal-Band Palace im Bradleys in Schmallenberg vor einer handvoll Leuten.

Eine weitere Pflichtveranstaltung für den Power of Rock war die zweite Auflage des Beats 4 Benefiz am 12. August 2006. Wie auch im vorangegangenen Jahr trat der Verein als Co-Veranstalter neben dem Blues e.V. Schmallenberg, dem Penumbra Openair e. V. und dem Schmallenberger Lions Club e.V. auf.

Diesmal stand als Haupt-Act Abba a Life auf der Bühne sowie die Schmallenberger Oldie Band Second Service und Far Out aus Lennestadt. Auch dieses mal konnte ein ordentlicher Batzen Geld an die beiden Organisationen DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) und Strahlemännchen e.V. übergeben werden.

Zum Jahreswechsel stand wie gewohnt der Beatabend spezial auf der Liste der P.O.R.-Aktivitäten.

Die Band SKY überzeugte direkt beim ersten Gig in den hiesigen Gefilden und hat sicherlich neue Fans durch die hochprofessionelle Darbietung der Rockcover gewonnen. Das breite musikalische Spektrum der Band, dargeboten in 4 Parts, bot sicherlich für jeden Geschmack etwas; besonders zu erwähnen war allerdings der göttliche Sound, den die Techniker in die Kurhalle zauberten. Auch die Bühnenshow konnte den Vergleich mit Vampire locker bestehen.

Nach dem gelungenen Saisonauftakt galt es die zweite große Veranstaltung für das Jahr 2007 zu stemmen:

Wie auf der Mitgliederversammlung beschlossen, sollte ein Tribute-Konzert stattfinden, sozusagen als Befriedigung und Bestätigung eigener Ansprüche, und zur Huldigung zweier der größten Bands der Rockgeschichte: die Protagonisten LED ZEPPELIN und PINK FLOYD. Für dieses Vorhaben betrieb der Vorstand erneut gewissenhafte Recherche, um zwei qualifizierte Tributebands für einen gemeinsamen Termin zu gewinnen.

Und wie der Zufall es wollte, kam als Termin erneut der 12. Mai in Frage- ein gutes Omen (siehe Gotthard 2006). Die Tributebands Custard Pies (A Tribute to Led Zeppelin) und The Pink Floyd Propject wurden für das großartige Vorhaben als terminlich realisierbare Konstellation ausgesucht. Zugegebenermaßen haben wir uns diese Idee ein wenig von unseren Freunden der IG Rock Korbach abgeguckt, dasselbe Package konnten wir bereits im Dezember 2005 in Korbach bestaunen. Und auch diesmal wurden alle Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Rund 600 Fans der Rockklassiker strömten nach Bad Fredeburg und feierten ein unglaubliches Event mit erstklassigen Darbietungen der unsterblichen Musik von Pink Floyd und Led Zeppelin. Erwähnenswert wäre noch der kleine Beitrag zur Nachwuchsförderung: Der P.O.R. hatte als Anheizer für die beiden Tributebands die Bad Fredeburger Combo The Blueliners auf einer separaten Bühne ins Rennen geschickt, und die vier jungen Musiker machten einen ordentlichen Job.

Im Juli stand turnusgemäß die Mitgliederversammlung 2007 auf dem Programm. Hier wurde beschlossen, den Beatabend 2008 in gewohnter Form und erneut mit der Band SKY stattfinden zu lassen. Die musikalische Untermalung wurde diesmal aus den eigenen Reihen des P.O.R. gestaltet: die Bands Dark Passage und PottZZ bestehen zum großen Teil aus Mitgliedern und unterhielten die Meute recht kurzweilig mit Coversongs aus allen erdenklichen Stilrichtungen des Blues und Rock.

Zeitgleich fand in Bad Arolsen zum erstenmal das MagigCircle-Festival statt, eine Idee des Manowar-Chefs Joey de Maio. Zum Dank an die treuesten der treuen True-Metal-Fans gab es den Eintritt für nur 10,- €. Auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne trat an 2 Tagen der Headliner Manowar, unterstützt von weiteren namhaften Bands wie Gamma Ray, Holy Hell, Majesty, Saidian, Lion´s Share, Stormwarrior, Mob Rules, Messiah´s Kiss, David Shankle Group, Heavenly, usw. auf.

Das Festival soll in 2008 an gleicher Stelle erneut statfinden, nochmals vergrößert, mit Freibier – und man darf mal gespannt sein.

Anfang August war dann wieder traditionell W:O:A angesagt: das weltgrößte Metal-Festival in der beschaulichen 2000-Seelen-Gemeinde Wacken im hohen Norden Deutschlands stellte erneut einen neuen Zuschauerrekord auf. Angeblich waren 72.500 Leute auf dem riesigen Gelände zur 18. Auflage angereist. Der P.O.R. war wiederum mit einem guten Dutzend Mitglieder Zeitzeuge und die „erfahrenen, alten Hasen“ schätzten das Festival eher auf 100.000 Zuschauer, und ehrlich gesagt stieß dies doch arg an die Kapazitäten. Gelungen war´s allemal, Highlights waren aus unserer Sicht eher die Bands des traditionellen Metals, wie SAXON, Blind Guardian, Stratovarius, Stormbringer und Grave Digger.

Im Jahr 2007 konnte der P.O.R. auch noch 2 großartige Konzertveranstaltungen mit einer Bustour organisieren:

Die bestens bekannten Schweizer Rocker Gotthard wurde mit rund 50 Leuten am 19. Oktober in Gießen beehrt und es war ein tolles Konzert. Aber, und nicht ganz ohne Stolz, zu erwähnen sei: der Auftritt in der Rockcity Bad Fredeburg war im letzten Jahr noch etwas gelungener.

Als Jahresabschluss dann ein Klassiker des Genres:

In der Philipshalle in Düsseldorf stand am 15.12.2007 nach jahrelanger Abstinenz das Heavy-Christmas-Meeting auf dem Programm, natürlich für den P.O.R. ein Pflichtbesuch und mit 16 Schwermetallern im Gepäck natürlich eine Reise wert.

Geboten wurde ordentlicher Speck mit SAXON, W.A.S.P., U.D.O, Primal Fear, Iron Fire und High´n Dry, sowie als Headliner die No. 1 Rockröhre Germany´s und Local-Matadorin DORO.

Insgesamt ein sehr straffes Programm mit 7 Bands und über 8 Stunden Rock.

Fazit: ein schwer erschöpfter Haufen trat um 1:00 Uhr nachts glücklich und zufrieden die Heimreise an.

…to be continued

Die Erfolgsgeschichte geht weiter…Januar 2008 bis Januar 2009

Am 12. Januar 2008 war erneut Party angesagt, der mittlerweile fünfte Beatabend unter der Regie des Power of Rock e. V. stand auf dem Programm.

Zum wiederholten Male wurde die Topcover-Band SKY aufgeboten, und trotz etwas rückläufiger Besucherzahlen war der Beatabend 2008 ein voller Erfolg.

Die musikalische Klasse des Septetts sowie der unglaublich gute Sound, der seinesgleichen sucht, waren die Garanten dazu. Ein drittes Mal jedoch sollten die Franken nicht mehr Gast in der Kurhalle sein, denn in 2009 wollte man etwas ganz Anderes ausprobieren…

Der Vorstand wollte zügig nach der Aufbereitung des Beatabends an die Arbeit gehen und ein neues Konzept erstellen. Denn in einem immer schwierigeren Umfeld, wo fast jede Woche in irgendeinem Kaff eine Musikveranstaltung ähnlicher Machart aufgefahren wird, wo unsere Veranstaltung von einigen Nachahmern sogar schonungslos kopiert wird (sorry COA Reiste, so sind nun mal die Fakten), wo die Wettbewerber mit deutlich weniger Qualität und Anspruch zu Werke gehen, dort will und muss sich der POR quasi als Marktführer neu positionieren.

Die Vorstellung war dahingehend, das 40-jährige Jubiläum des Beatabend in 2009 nicht mit einer separaten Veranstaltung zu begehen, sondern mit dem obligatorischen Jahrestermin Mitte Januar zu kombinieren.

Gleichzeitig kamen uns Überlegungen von einer Präsentation mehrerer Bands auf zwei räumlich getrennten Bühnen. Mit einem derartig ambitionierten Plan könne man sich wieder deutlich vom aktuell herrschenden Einheitsbrei abheben, auch wenn der POR gerade musikalisch immer over the top war.

Nach mehreren Vorstandssitzungen kam es am Gründonnerstag im Partykeller vom Beirat Winfried „Spinne“ Schneider zu einer denkwürdigen Sitzung:

Das Konzept wurde schon sehr weit zu Ende gedacht; es sollte ein neues Branding für die Außendarstellung des Beatabends entwickelt, die Machbarkeit einer zweiten separaten Bühne geprüft und ein breites musikalisches Spektrum abgedeckt werden.

Dadurch konnten mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden:

den Charakter der Veranstaltung mehr in Richtung Rockkonzert ohne zusätzliche Musik aus der Konserve verschieben, eine deutliche Abgrenzung zu anderen Veranstaltern bewirken, die Verwirklichung des lang gehegten Traumes mit 2 Bühnen und selbstverständlich die standesgemäße Huldigung der 40-jährigen Geschichte des Beatabends.

Das musikalische Repertoire sollte einen AC/DC-Tribute-Gig, einen Oldschool-Rock-Act und einen modernen Rock/Metal-Part ähnlich dem bisherigen Vampire/Sky-Programm umfassen.

Nachdem die Ideen soweit ausgearbeitet waren, konnte der Vorstand auf der Mitgliederversammlung am 30. April mit Spannung die Reaktion der Mitglieder erwarten.

Und genau so, wie der Vorstand sich das Konzept bei dem Gelage (Da ya remember Southern Comfort ?, lach) in Spinnes Keller selbst schmackhaft gemacht hat, verkaufte sich der Verein eben dieses selbst als eine großartige und zukunftsweisende Herausforderung.

Bei den Bands wurde man sich ebenfalls nach vorheriger Recherche schnell einig und konnte drei bereits persönlich bekannte Acts benennen:

Nightprowler als Mutter aller AC/DC-Coverbands durfte Ende März bei den Freunden des Korbacher Bluesbunkers bestaunt werden (siehe auch der separate Bericht unter Rubrik Yesterday). Die Steven Stealer Band ist dem POR ebenfalls ein Begriff, da man den Sänger Dirty Mike ja nun schon bestens kannte, und zumal einige PORler die Classics der Truppe auf dem 40sten vom Mitglied Hubertus „Hubi“ Hellwig im August 2007 erleben durften.

Die Erinnerung an den zukünftigen Hauptact BornWild war aus dem September 2006 noch lange nicht verblasst, denn da war man Zeuge eines klasse Open-Air Live Gigs in Winterberg gewesen.

Dieses Konzept konnte einstimmig beschlossen werden, allerdings sollten die Kosten dazu nicht über dem bisherigen Aufwand liegen. Eine Aufgabe, die sich der Vorstand gerne stellte.

Falls das neue Konzept fehlschlagen würde, könne man das immer noch als außergewöhnliche Maßnahme zum Beatabend-Jubiläum verbuchen.

Nicht unerwähnt bleiben sollte das ausgeklügelte Programm mit dem Wechsel der 3 Bands auf den beiden Bühnen sowie die neue Gestaltung des Plakats/Flyers und die überaus moderate Anhebung des Eintrittspreises, was jedoch keinen finanziellen Hintergrund hat, sondern ausschließlich die Wertigkeit des Beatabends im Bezug auf die bekannten Konkurrenzveranstaltungen hervorheben soll.

Damit war auch schon der wichtigste Punkt der Mitgliederversammlung 2008 geklärt und die Weichen für die Zukunft des Beatabends weiterhin auf Erfolg gestellt.

Ein leider noch nicht umgesetzter Punkt der Versammlung und der allgemeinen Vereinsarbeit betraf den seit langem geforderten kostenlosen Workshop für Kids und Teens. Dort sollen die die Möglichkeit haben, bei den vereinseigenen Profis klassische Rockmusik-Instrumente wie Gitarre, Drums und Keyboard kennen zu lernen.

Für die Umsetzung dieses Vorhabens wurde eigens eine Kommission ins Leben gerufen, damit noch im Jahr 2009 erstmalig dieser Workshop stattfinden kann.

Im Anschluss an die Versammlung im Rundsaal gab es standesgemäß Live-Musik; diesmal von Triple B, der BluesBunkerBand, seit Jahren mit dem POR verbundene und befreundete Truppe um Wolfgang und Ray aus Korbach-schön war´s!!!

Was gibt es sonst noch zu berichten über die Machenschaften des Power of Rock e.V. in diesem Zeitraum?

Nach der Mitgliederversammlung und parallel zu den Vorbereitungen zum Beatabend wurde eifrig Recherche für einen ausführlichen Bericht in den Fredeburger Heimatblättern „Schwammklöpper“ betrieben. Der Power of Rock als aktueller Veranstalter durfte dort auf 6 Seiten die umfangreiche Geschichte des Beatabends in Text und Bild veröffentlichen.

So war dann Mitte Dezember die Freude groß, als in der 20. Ausgabe ein sehr interessanter Abriss der Beatabend-Historie mit witzigen Fotodokumenten der letzten 40 Jahre zu sehen und lesen war.

Einige weitere Highlights der vergangenen Monate sind in der Rubrik Yesterday extra und ausführlich geschildert. So konnten Konzerte von Grobschnitt, Nazareth und Volbeat besucht werden, öffentliche Fahrten wurden für Magnum und das Package Alice Cooper/Whitesnake angeboten und mit großer Nachfrage durchgeführt.

Ein kleiner aber doch sehr feiner Höhepunkt war der bereits erwähnte Ausflug zum Bluesbunker, als Nightprowler das Wasser von der Decke fließen ließ und die 50 anwesenden AC/DC-Fans dermaßen in Verzückung rockte – unglaublich! Kompliment an die Kollegen, welche großartige musikalische Gäste dort immer wieder zu Tage kommen.

Auch der alljährliche Ausflug ins norddeutsche beschauliche Wacken zum weltgrößten Metalfestival W:O:A wurde von 8 PORlern unternommen. Und wieder waren deutlich mehr Zuschauer auf dem Festivalgelände anwesend, als der Veranstalter offiziell angeben wollte. Beim Headliner Iron Maiden platze alles aus den Nähten, schätzungsweise 100.000 Fans waren vor den beiden Hauptbühnen versammelt.

Natürlich sah man auch andere klasse Bands wie die Co-Headliner Avantasia und Nightwish, die Spaßmetaller Axxis, hoffnungsvollen Nachwuchs wie die AC/DC-Klone Airborne, Powermetal à la Sabaton, Sonata Artica und Krypteria usw. Auch musikalische Weiterbildung war angesagt: man denke nur an die zufällig gesehene Gorgoroth-Show mit den Schafsschädeln und den nackig gekreuzigten Männlein und Weiblein. Was so in den Köpfen von Blackmetal-Bands und -Fans abgeht????

Das krasse Gegenteil bewies Manowar mit der zweiten Auflage seines Magic Circle Festivals, so sollte man es nicht machen: groß angekündigt mit einem nahezu unglaublichen Billing wurde am Haupttag plötzlich die Absage der beiden Co-Headliner Whitesnake und Def Leppard bekannt gegeben- sehr verdächtig! Hatte man die Nicht-Manowar-Fans mit den großen Namen nur geködert? Das ganze Drumherum hinterließ den Eindruck äußerster Unprofessionalität und auch Stimmen wie Fan-Verarsche waren nicht zu überhören. Offenbar sind sich da alle Nicht-Manowar-Fans einig und irgendwie hatte jeder eine faden Beigeschmack, auch wenn Alice Cooper/Ted Nugent und einige andere Bands eine gute Show boten. Den Anhängern der Truemetal-Heroen ist dann wohl nicht mehr zu helfen, wenn man später dieses Festival in den Himmel lobt. Aber das war wohl das Ende eines ziemlich ambitionierten Traumes der Herren de Maio, Adams und Co.

Nun, wie eingangs ausführlich geschildert kam der Höhepunkt der letzten zwölf Monate am 17.01.2009 mit dem Beatabend und der gleichzeitigen Jubiläumsveranstaltung zum 40sten Geburtstag.

Und die Veranstaltung hielt, was der POR in den aufwendigen Werbemaßnahmen versprach:

Eine rappelvolle Halle Fans genoss Rockmusik auf den zwei Bühnen mit einem breitem musikalischem Spektrum von Classik-Rock über Partyrock bis Hard ´n´ Heavy, dargeboten und zelebriert von drei erstklassigen Bands.

Abgesehen von ein paar Widrigkeiten und etwas höherer Gewalt, kann sich der Power of Rock überaus glücklich schätzen, diesen Weg gegangen zu sein. Zum einen wird diese Art von Entertainment schwerlich nachzumachen sein, und zum anderen konnte wieder einmal der eigene Anspruch voll erfüllt werden. Mit diesem Konzept dürfte der POR über Jahre Alleinstellungsmerkmal haben.

Es ist schon etwas Besonderes, dass Rocker von 18 bis 58 Jahren gemeinsam Ihre Leidenschaft für die harte Musik ausleben. Fazit: für jeden Musikfan war das Passende dabei.

Und es macht uns vom POR stolz, dass wir – genau so wie die Rockmusik selbst – Generationen verbinden können.

Stay Wild!!!!

POR dreht weiter am Rad (der eigenen Geschichte), Januar 2009 bis Januar 2010

Nach der großen Jubiläumsparty im Januar 2009 durfte sich der Verein Power of Rock nicht allzu lange auf den Lorbeeren ausruhen, galt es doch möglichst schnell die Weichen für den Beatabend 2010 zu stellen und das eingeschlagene Konzept entsprechend weiter zu entwickeln – aber dazu später mehr.

Noch im Februar 2009 ging es nach Köln in die Live Music Hall, zur Unterstützung der mittlerweile erfolgreichsten deutschen Powermetal-Kapelle EDGUY.

Der hessische Fünfer war in bester Verfassung und 700 Fans, darunter 18 sauerländische Rocker, konnten den Abend richtig genießen; zumal „Tobias Sammet´s „Avantasia-Kollege“ Oliver Hartmann mit seiner gleichnamigen Band als Support einen überaus positiv Eindruck hinterließ.

Im März ging es dann zum nächsten Jubiläum:

der „Bluesbunker“ der befreundeten Korbacher Truppe feierte 10-jähriges Bestehen. Natürlich ließ es sich eine stattliche Anzahl von PORlern nicht nehmen, dem berüchtigsten Keller Hessens einen Besuch abzustatten, und wir erlebten erneut im einzigartigen Ambiente erstklassige Mucke – wie gewohnt.

Zwischenzeitlich hatte der POR-Vorstand getagt und den Beatabend 2009 analysiert, kritisch hinterfragt und die bestehenden Möglichkeiten für die Zukunft erörtert.

Es sei nur soviel gesagt, dass am Konzept mit mehreren Bands festgehalten werden sollte, die separate Bühne bei der Jubiläumsveranstaltung sollte jedoch vorerst eine einmalige Sache gewesen sein. Wir mussten uns eingestehen, dass mit der zweiten Bühne deutlich mehr Aufwand in jeglicher Richtung betrieben und die Halle teilweise zu sehr vollgestellt bzw. blockiert wurde. Der Vorstand beschloss daher einstimmig, zukünftig zwei Bands zu verpflichten, die beide über eine einzige Anlage auf der dann zu vergrößernden Hauptbühne spielen sollten. Das Ganze auch wieder im Wechsel mit jeweils 2 Sets a 90 min. Damit war sichergestellt, dass dem Publikum erneut 6 Stunden Livemusik geboten werden konnte.

Da die Steven Stealer Band mit ihrem ClassicRock beim Beatabend 2009 voll überzeugte und der POR ihnen im Nachhinein mehr Spielzeit gewünscht hätte, lag es auf der Hand, die Truppe erneut zu buchen. Ergänzend dazu könnte eine professionelle Coverrockband (wie einst Vampire und Sky), die allerdings auch noch etwas härtere Töne anzuschlagen vermag als Haupt-Act fungieren. Hier wurde man erneut in der fränkischen Szene (siehe SKY) fündig und nahm Kontakt zu der Band AUDIO GUN auf.

Im Groben stand damit das etwas abgewandelte Konzept, denn für den Vorstand war die erneute Ausrichtung auf 6 Stunden Livemusik die wichtigste Maßgabe für den Beatabend 2010. Dieses und die technischen Details mussten natürlich bei der kommenden Mitgliederversammlung abgesegnet werden.

An einem äußerst verregneten Samstag im Juni machte sich ein kleiner Tross unerschütterlicher Rocker nach Brilon-Wald auf, genauer gesagt zum alten Freund Wilhelm Hillebrand in dessen „Altes Sägewerk“. Dort war man bereits im Sommer 2005 zu Gast, als der Tribute-Gig mit Pink Floyd und Led Zeppelin aus technischen Gründen leider nicht stattfinden konnte. Nun stand ein AC/DC-Tribut besonderer Art auf dem Programm:

Zwar hatte ein rappelvoller Bus Fans bereits im Mai des Jahres die australischen Originale der Wechselstrom-/Gleichstrom-Rocker beehrt und durfte diese in der seit langem ausverkauften Schalker Veltins Arena erleben, dennoch war es eine Freude und Selbstverständlichkeit, die weiblichen BLACK ROSIE zu unterstützen. Und es gab vorzüglichen Rock a la AC/DC, allerdings fand das Open Air im strömenden Regen statt.

Das bei den Sauerländern überaus beliebte Hopfenkaltgetränk lief ebenfalls in Strömen und die Jungs und Mädels hatten trotz der üblen Witterung mächtig Spaß an diesem Abend.

Das ganze Spektakel und Veranstalter Wilhelm hatten natürlich besseres Wetter und mehr Zuschauer verdient.

Im Juli fand die jährliche Mitgliederversammlung statt, um u.a. das erarbeitete Konzept des Vorstandes für den Beatabend 2010 vorzustellen. Dieses wurde von den Mitgliedern einstimmig angenommen, sodass der Vorstand nun im Detail die Planungen für den Beatabend am 16. Januar 2010 angehen konnte.

Zudem wurden diverse Konzert-Touren besprochen, sowie einige andere vereinsinterne Dinge diskutiert.

Anschließend wurden die Mitglieder standesgemäß mit Live-Rock der beiden (fast) heimischen Bands „Firecake“ und „Howling Mad“ aus Bad Wildungen und Lennestadt unterhalten.

Der August steht traditionell im Zeichen von WACKEN und erneut fuhren 9 Heavies des POR in das norddeutsche Dorf, um dem jährlichen Spektakel beizuwohnen und diesen Ausnahmezustand auf dem 20th Anniversary des W:O:A zu genießen.

Fazit: klasse Bands, ganz nach dem Geschmack des POR, tolle Stimmung, perfekte Ausrüstung – immer wieder schön und eine Reise wert!

Des Weiteren bleibt zu erwähnen, dass der Power of Rock e.V. im vergangenen Jahr intern Einiges zu feiern hatte, so z.B. mehrere 40ste Geburtstage, einen 50sten, und noch viel schöner – die Geburt von vier hoffnungsvollen Nachwuchsrockern (wenn ich mich jetzt bei der Masse nicht verzählt habe).

Am 1. Oktober sollte dann eine Fahrt ins hessische Bad Arolsen folgen. Im OUTBACK, einer alten umgebauten Kaserne – wo der Verfasser dieser Zeilen einst bei der Bundeswehr vereidigt wurde – spielten die britischen Urgesteine von MAGNUM, die der POR bereits im Mai 2008 in der Bochumer Matrix live erleben durfte. Auch diesmal konnte amtlich abgerockt werden, nur hätte die Halle einige hundert Zuschauer mehr verpacken können.

Sei`s drum, die Herren Catley, Clarkin und Co. strotzten vor Spielfreude und überzeugten die angereiste Truppe aus dem HSK und etwa 300 weitere Rocker.

So langsam lief die Organisation für den Beatabend 2010 an und der emsige Power of Rock e.V. scharrte mit den Hufen.

Am 16.1.2010 war es endlich wieder soweit und ein hochmotiviertes Team konnte über 1.000 Zuschauer in der Kurhalle Bad Fredeburg begrüßen. Trotz der winterlichen Wetterverhältnisse und dem damit einhergehenden idealen Wintersport-Wochenende hatte es der Power of Rock geschafft, genügend rockhungrige und partywütige Fans nach Bad Fredeburg zu locken.

Vorhang auf und Sicht frei auf die größte Bühne, die das altehrwürdige Kurhaus jemals gesehen hat.

Planmäßig wurde den Rockfans insgesamt 6 Stunden Live-Rock, angefangen über die 70er Jahre Classics bis hin zu den aktuellen Metal-Krachern von den beiden Bands „Audio Gun“ und „Steven Stealer Band“ geboten.

Diese Mischung und die Shows der beiden Bands heizte die Stimmung mächtig ein, sodass nahezu jeder Gast erschöpft und zufrieden den Heimweg in den frühen Morgenstunden antreten konnte. Eigenlob stinkt bekanntlich, aber wieder mal haben wir es richtig gemacht!

Dementsprechend feucht-fröhlich fiel nach dem Abbau am Sonntag noch die lieb gewonnene Afterwork-Party beim Henry aus – besten dank Dir nochmals, lieber Karl-Heinz!!!!

Und wie eine heimische Szene-Plattform online passend schrieb:

„Der Beatabend ist und bleibt die beste Rockparty im weiten Kreis“.

Eine Woche später hatten 10 Vertreter des Vereins die Möglichkeit, selbst Gast einer großartigen Veranstaltung zu werden:

U.D.O. im Bad Arolsener Outback.

Das teutonische Metal-Urgestein lockte etwa 400 bis 500 Fans der härteren Gangart in die nordhessiche „Pampa“ und rockte die geneigte Zuschauerschar in Grund und Boden!

Die Band um Sänger Udo Dirkschneider ist der definitiv legitime Nachfolger von ACCEPT und spielte 2 Stunden nicht nur Stücke des aktuellen Outputs „Dominator“, sondern auch die großen Hits aus dem umfangreichen Backkatalog aus über 20 Jahren und 12 Studioalben. Der Solinger und seine Gefolgschaft fackelten nicht lange, es gab keine großen Ansagen und Labereien, sondern Heavy Metal vom Feinsten, strackweg vor den Kopf und frontal in die Masse. Selbstverständlich ließ sich der Fünfer nicht Lumpen und brachte 7 Klassiker aus der gesamten Schaffensphase/-Ära der wegweisenden Metaller ACCEPT zum Besten, sehr zur Freude der anwesenden Rocker.

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass beide Bands, U.D.O./Accept heute/seinerzeit stilprägend sind/waren und zu den ganz großen der Branche gehören bzw. gehörten.

Wacken-Fans können sich schon darauf freuen, den kleinen Schreihals mit seiner überaus authentischen Art im Sommer beim W:O:A zu erleben. Diese vorbildliche Einstellung der Musiker und die überzeugende Performance sollte Wegweiser und Ansporn für viele Bands bzw. auch alle Newcomer sein!

Stay wild, stay heavy!!!!

Weiter geht´s im Takt:
Januar 2010 bis April 2011:

Nach kurzer Winterpause folgte ein kleines, aber feines Konzert:

Der Verfasser dieser Zeilen packte sich kurzerhand sein Auto voll und fuhr mit drei Kollegen nach Brilon in die LOK, um dort die relativ jung gegründete Iron Maiden-Tributeband „Edwad t.h.“ zu sehen; diese hatten ihr inoffizielles Debüt beim 40sten Geburtstag des o.g Verfasser im August 2009 gegeben.

Dieser Auftritt war so vielversprechend und bei den damals zahlreichen POR´lern so gut angekommen, dass ein offizieller Besuch eines Gigs keine Frage war. Aus terminlichen Gründen kam leider keine größere Busfahrt zustande.

Sei´s drum: wir sahen ein tolles Konzert einer sehr authentischen Band, die nicht nur die großen Klassiker aus den 80er Jahren zum Besten gab sondern auch einige neuere Stücke.

Nach schweißtreibendem Headbangen und Gejohle fuhren die 4 POR´ler zufrieden und maidenselig nach Hause!

Am 30. April stand die jährliche Mitgliederversammlung auf dem Programm und erneut wurde der Rundsaal des Kurhauses gebucht. Stolze 40 Mitglieder fanden den Weg zur Versammlung, was in absoluten Zahlen einen Rekord darstellt.

Nach der „lästigen Pflicht“ ging es nahtlos über zum gemütlichen Teil. Mittlerweile schon Tradition, durfte Livemusik natürlich nicht fehlen, in diesem Fall dargeboten durch die junge heimische Band „Three 95“ als Anheizer und die Lennestädter Formation „Droga del Espiritu“ mit etwas gewöhnungsbedürftigem spanischen Gesang, musikalisch jedoch über jeden Zweifel erhaben.

Fazit: schön war´s, und auch für unsere Gäste ist dieses POR-Event immer einen Besuch wert.

Im Mai standen direkt 2 Konzertfahrten auf dem Programm:

Am 16. fuhr eine Abordnung zu den deutschen Helden GROBSCHNITT nach Menden-Lendringsen.

Die Kulttruppe hatte sich nach fast 20 Jahren Abstinenz neu formiert und ist seit 2008 wieder „on the road“. Die drei eingestiegenen Band-Söhne bringen eine Frische mit, dass es eine Freude ist. Die alten Herren scheinen bei ihrer Live-Darbietung einem Jungbrunnen entsprungen zu sein und nicht nur die alten Fans der Band geraten voll aus dem Häuschen.

Selbst neue Fans werden mitgerissen durch die musikalische Finesse und Improvisationsfähigkeit der Band, und gerade diese Eigenschaften haben sie schon vor etlichen Jahren zu Kult und die Konzerte zu einem einzigartigen Erlebnis werden lassen.

Auf dieser Tour wurde erstmals seit der Reunion wieder das komplette Album „Rockpommelsland“ gespielt; fehlen durfte natürlich nicht der Alltime-Klassiker „Solar Music“, der bei jedem Konzert in einer anderen Version dargeboten wird. Tipp an alle Rock-Fans: schaut euch Grobschnitt an, es lohnt sich.

Fünf Tage darauf ging die nächste Abordnung auf die Reise:

Die Hessen-Bike-Weekend im tiefsten Hessenland, in diesem Jahr in Alsfeld, wurde am Freitag, den 21.05. von den Schweizer Eidgenossen KROKUS gerockt.

Die Band war niemals so richtig weg, ist aber und Gott sei Dank seit 2010 mit ihrer erfolgreichsten Besetzung und ihrem neuen Album „Hoodoo“ am Start. Es war ein gutes Konzert, mit allen großen Klassikern aus den frühen 80er Jahren, als sie die USA im Sturm eroberten und die erfolgreichste Schweizer Band im Ausland wurden. Leider war die Show nach weniger als 90 Minuten zu Ende, und wir hätten uns noch mehr von Ihnen erhofft.

Möglicherweise war es dem Opening-Day (Freitag) geschuldet, dass nicht so viele Zuschauer zugegen waren und die Band in dieser Richtung weniger motiviert war, denn am Samstag waren noch die Briten Saxon und am Sonntag noch der Teutonen-Metaller U.D.O als Headliner vor Ort.

Anfang August ist „Wacken“ angesagt und traditionell fahren einige PORler privat organisiert in den hohen Norden, um bei sonnigem Wetter, einer frischen Brise, vielen kalten Getränken, und lecker Grillfleisch ein paar Tage Wellness-Urlaub für die Ohren zu genießen. Vom 4. bis zum 8 August gab es für die Jünger der etwas härteren Gangart Einiges auf die Ohren, und das W:O:A 2010 in der 21. Auflage hielt das was es versprach:

Mit Iron Maiden, Mötley Crüe und Alice Copper waren am Donnerstag gleich drei heldenhafte Bands zur „Night to remember“ angetreten. Aber auch Freitag und Samstag wurde das volle Brett gefahren, mit Bands wie Grave Digger, U.D.O., Statovarius, Edguy, uvm.

Das Fazit ist kurz und bündig:

„Freu dich, du bist in Wacken!“   oder „See you in 2011, rain or shine“ …

In den folgenden Wochen gab es für den kleinen Verein gleich mehrere Premieren und Highlights:

Am 21. August fand die erste Kooperationsveranstaltung mit Thomas Bette vom Schmallenberger Lichtwerk statt. Nach mehreren zaghaften Anläufen hatte sich ergeben, dass die uns mittlerweile sehr gut bekannte heimische Maiden-Tributeband „Edward t.h.“ für einen Gig unter der Regie des POR zur Verfügung stand. Als Schmankerl und Appetizer hatten wir uns überlegt, den preisgekrönten Film „Anvil – die Geschichte einer Freundschaft“ über die kanadische Kultmetaller im ehrwürdigen alten Kinosaal zu präsentieren. Und trotz des super Sommerwetters und vieler konkurrierender Veranstaltungen kamen etwa 150 Fans an diesem Samstag in das Lichtwerk.

Selbst zur Premiere des Films hatten sich schon gut 50 interessierte Metaller eingefunden.

Dieser (Film) ist absolut sehenswert, auch wenn er nur mit deutschen Untertiteln zur Verfügung stand. Jedenfalls ist die Geschichte dieser beiden verrückten Freunde nicht nur äußerst tragisch, sondern auch sehr lustig. Nun haben Anvil im Jahre 2010 nicht nur auf dem weltweit größten Heavy Metal-Festival, dem W:O:A gespielt, sondern erhalten weltweit die verdiente Aufmerksamkeit, und noch besser: sie werden nun anständig für Ihre Musik, die zweifelsohne Heavy Metal-Geschichte geschrieben hat, entlohnt.

Haupt Augenmerk lag aber natürlich auf dem Gig von „Edward t.h.“. Die 5 Jungs hatten ein Heimspiel und der Saal kochte sprichwörtlich bei den Iron Maiden-Covern der allerbesten Güte. Wie bereist erwähnt, ist es erstaunlich, dass sich so viele Heavies eingefunden haben – weit mehr als nur etwa 20 Leute vom POR.

Es ist schön zu wissen, dass die unsterblichen Hits dieser fantastischen Band immer wieder gerne gehört werden, auch wenn die Originale so langsam in Richtung Rente schippern.

Diese Musik lebt, ist einzigartig und einfach zeitlos; sie lebt sowohl bei den 5 Protagonisten auf der Bühne, wie auch bei den Fans im Publikum, welches aus Altmetallern und auch sehr jungen Rockern bestand.

Die anschließende Metal-Disco allerdings verdiente ihren Namen nicht, was aber nur nebensächlich auffiel. Der Drops war eh gelutscht!!!

Fazit: tolle Premiere und man hofft beiderseits auf Fortsetzungen!!

Zum Ende der Herbstferien wurde dann ein lang geplantes Projekt in die Tat umgesetzt:

Der Power of Rock Workshop.

Die hiesige Schlagzeug- und Rhythmikschule André Schneider aus Holthausen stand für einen Drum-Workshop zur Verfügung.

Der Meister selbst und sein treuer Schüler Angelo Sanfillippo hatten für diese Premiere 4 komplett neue Schlagzeug-Sets der Fa. Sonor an den Start bringen können, damit 16 interessierte Jugendliche in die Welt des Schlagzeugspielens hineinschnuppern konnten.

Der POR als Veranstalter kümmerte sich im Vorfeld um die Presse, die Anmeldung, die Location – Dank guter Kontakte wurde diverse Räumlichkeiten der Kath. Grundschule Bad Fredeburg zur Verfügung gestellt – und natürlich die Verpflegung der Teilnehmer und der beiden Lehrer während des Workshops.

Fazit: rundherum gelungen und gerne wiederholbar. Dabei schwebt uns ein ähnliches Projekt für Gitarre und Keyboards vor, welches schon in 2011 realisiert werden könnte.

Im Nachgang und als Dank für die Bereitstellung der Räume überreichten wir als Spende 4 nagelneue Handtrommeln für den Musikunterricht an der Grundschule.

Im November war es mal wieder Zeit für eine große Veranstaltung:

Nach 2006 Gotthard und 2007 Tribute, folgte am 06.11.2010 die zweite Tribute-Veranstaltung des POR.

Aufgrund der großen Klasse und der zeitlosen, stets aktuellen Musik haben wir uns erneut für ein Pink Floyd Tribute entschieden, und was lag da näher, als erneut die Saarländer Freunde von „THE PINK FLOYD PROJECT“ zu buchen. Als Opener konnten die Hessen von „Purple“ gewonnen werden. Und welches musikalische Feuerwerk entfachte wurde, ist nicht zu beschreiben: das muss man mal live erlebt haben!

Leider konnten wir nur etwa 400 Gäste bei diesem Konzept begrüßen, aber es ging garantiert niemand gelangweilt aus der Kurhalle. „Purple“ machte die Veranstaltung von Beginn an zu etwas Besonderem: sie legten los wie die Feuerwehr und hörten erst nach 90 Minuten Vollgas Deep Purple auf. Das brauchten wir und die Fans:

Klassiker dieser Urväter des Hardrock gehören nun zu einem Rockverein wie der Dom nach Köln. Und der Fünfer war nicht nur authentisch sondern dermaßen leidenschaftlich, dass man sagen muss; so wird es Anfang der Siebziger zu „Made in Japan“-Zeiten mit der Mark II-Besetzung von DP gewesen sein. Rockerherz, was willst du mehr.

Natürlich kam ein großer Anteil, der teilweise weit hergereisten Fans, wegen der Klänge der unvergesslichen Band Pink Floyd. Leider verstarb im vergangenen Jahr Richard Wright, der legendäre Tastenmann von PF, so dass die Hoffnung von Millionen Fans in aller Welt auf eine Reunion mit ihm gestorben sein dürfte. Solange es jedoch so ambitionierte Musiker und Talente gibt wie TPFP, stirbt auch Pink Floyd nicht. Das „Project“ verzauberte die anwesende Hörerschar mit perfekter Musik, atemberaubender Performance und grandioser Licht- und Lasershow.

Nach drei Stunden Pink Floyd Tribute war dieser schöne Abend leider auch mal zu Ende.

Fortsetzung folgt bestimmt in den nächsten Jahren….

Eine Woche später machte sich ein Tross mit 40 Rockern auf nach Köln:

Die Scorpions waren auf Abschiedstour und hatten die Hessen „Edguy“ als Support mit im Gepäck. Was soll man zu den Scorpions sagen?

Sie haben Rockgeschichte geschrieben und sind zweifelsohne die erfolgreichste deutsche Hardrockband überhaupt, sie haben Millionen Fans bei Live-Konzerten gerockt, 100 Millionen Tonträger verkauft, und auch viele Bands weltweit beeinflusst. Irgendwann muss Schluss sein und der Zeitpunkt schien der Richtige zu sein.

Die Hannoveraner hatten noch ein klasse Abschiedsalbum produziert und damit sicherlich auch weniger gute Alben der vergangenen Jahre vergessen gemacht. Mir persönlich gingen die beiden Köpfe Meine/Schenker die letzen Jahre allzu sehr auf die Nerven, da sie sich in sämtlichen Boulevardshows und Musiksendungen herumtrieben und gerne zelebrieren ließen (was glotze ich auch so eine Sche…). Aber Hut ab, sie rocken immer noch und werden es wohl nie lassen können.

Weitere Abschiedstouren a la The Rolling Stones??? Wir werden es sehen!

Die Jungs von „Edguy“ hätte es eigentlich kinderleicht gehabt, wenn man ihnen einen amtlichen Sound zugestanden hätte. So plätscherten die 45 Minuten etwas spröde dahin und der Funke sprang nicht so richtig über. Für Fans der Band ärgerlich, da man weiß, wie sie wirklich klingen mit vollem Sound.

Für manchen Scorpions-Fan wäre es ein Anreiz gewesen, sich möglicherweise nach dem Abgang ihrer Helden neu zu orientieren. Ein Schelm der Böses dabei denkt: haben das die großen Scorpions nötig, ihren Support so kurz zu halten?

Antwort: ja und nein.

Nein, weil sie die Lanxess Arena im Griff hatten. Wobei sich Altrocker mit Kuschelrocker die Hand reichen, eine Erscheinung seit „Wind of Change“.

Ja, u.a weil den Altherren die Puste über 120 Minuten fehlte und man ihrem „Drummer“, dem Ami James Kottak, einen unsäglichen „Solotrip“ über geschätze 20 Minuten gönnte.

Ein guter Drummer hat so einen Käse nicht nötig! Es entstand der Eindruck, Herr Kottaks Egotrip steht über allem und es ist nicht ein Part der Scorpions, sondern eher ein Solokünstler.

Sei´s drum, zu Hermann Rarebells Zeiten war es irgendwie auch nicht anders, da seine Drumsoli auch nicht die intelligentesten waren. Schöne Balladen und harte Rocker überzeugten jedenfalls neue und alte Fans und so fuhren die 40 angereisten Rocker zufrieden nach Hause.

Ein ganz anderes Konzert durfte der POR wir am 19. Dezember 2010 erleben:

AVANTASIA in der altehrwürdigen Grugahalle zu Essen.

Trotz übelster Wetterverhältnisse kamen wir heile und pünktlich an und durften Zeugen eines einzigartigen Events werden. Edguy Mastermind Tobias Sammet hat seit etwa 10 Jahren sein Nebenprojekt „Avanatasia“ am Laufen, welches ursprünglich als Metal Opera inszeniert wurde, aber mittlerweile als Projekt schon 5 Alben herausgebracht hat und seit 2008 sogar  live auf den Bühnen steht.

Man stelle sich vor, dass es nicht so einfach ist, bei der Vielzahl von Gastmusikern eine Tour auf die Reihe zu bekommen – aber es hatte nun geklappt und der Tross war einige Wochen vor Jahreswechsel weltweit unterwegs.

Im Einzelnen auf das Konzert einzugehen braucht man hier nicht, da gibt es Reviews, auch beim POR. Hervorgehoben werden muss aber, dass alle Stars sich als Part des Ganzen gesehen haben, und wirklich keiner den großem Max markiert hat. Drei Stunden Heavy Metal vom Feinsten, mit allen Nuancen im Gesang (klar, bei den verschiedenen Interpreten/Sängern wie Bob Catley, Jorn Lande, Michael Kiske, Kai Hansen, Amanda Somerville und Chef Tobias Sammet) , dazu eine perfekt eingestimmt Band mit absoluten Einzelkönnern.

Fazit: Nee, was war das schön!!!!

Eine möglicherweise letzte Gelegenheit für diejenigen, die nicht dabei sein wollten oder konnten:  W:O:A: 2011.

Das Jahr ging vorüber und es war schon wieder Januar und Zeit für den Beatabend –

die mittlerweile schon achte(!) Auflage unter Power of Rock-Regie.

Am 15. Januar 2011 war es wieder soweit und das Fazit ist kurz und knackig:

alles richtig gemacht – da Halle voll, Bands toll, und alle Zuschauer und Beteiligten zufrieden – auf ein Neues im Jahr 2012!

Im Jahr 2011 sollte es konzerttechnisch wieder heavy losgehen und 8 PORler beehrten die Bochumer Zeche am 29. März 2011.

Grave Digger waren als deutsches Flaggschiff des Power Metal auf Tour und Gast vor vollem Haus, trotz eines Dienstag Abends – strittig hierbei ist die in der Presse veröffentlichte Zahl von 600 Zuschauern, denn unserer Auffassung nach haben dort nicht mehr als etwa 400 Leute Platz. Support waren die Arnsberger „Orden Ogan“, die kurzfristig eingesprungen waren für die Bands „Sister Sin und Grand Magus“. Diese wären sicherlich interessant zu hören gewesen, jedoch haben die Sauerländer in ihren knapp 45 Minuten live vollends überzeugt und beim Verfasser keine Wehmut aufkommen lassen.

Grave Digger ist eine Bank und seit 30 Jahren im Rock´n Roll-Zirkus unterwegs. Das überaus Angenehme an Ihnen ist ihre Bescheidenheit und die fortdauernde Freude am liveperformen. Und somit ist ein GD-Konzert immer eine Erlebnis… Einen kleinen Wermutstropfen gab es leider doch: die Band hätte durch den Einsatz von einer statt zwei Vorbands mehr Spielraum für ihren Gig gehabt – und dieses im Vorfeld auch vollmundig angekündigt – jedoch diesen Umstand in Essen leider nicht ausgenutzt

(im Gegensatz zu diversen anderen Konzerten auf deren Tour).

So war nach etwa 100 Minuten Heavy Metal Breakdown Schicht im Schacht.

…to be continued

POR weiter auf Kurs!
Mai 2011 bis November 2012:

Im Mai stand die jährliche Mitgliederversammlung auf dem Programm. Erstmalig entschloss man sich, diese in der Oberstadthütte Schmallenberg abzuhalten.  Denn diese Location hatte sich schon bei mehreren Feierlichkeiten als sehr tauglich erwiesen – so wurden dort schon einige runde Geburtstage von PORlern zünftig gefeiert.

Nach der offiziellen Versammlung war das geneigte Rock-Volk eingeladen, den Abend zusammen mit den Mitgliedern bei anständiger Live-Rockmusik zu verbringen. Die Fredeburger Blueliners unterhielten die rockhungrige Meute mit ihren größtenteils selbstkomponierten Stücken und man feierte wie gewohnt bis spät in die Nacht.

Im Juni 2011 huldigte der Verein einem ganz großen der Rockgeschichte: Roger Waters ging auf Tour und beehrte die Welt mit einer neuen Auflage der großartigen Show „The Wall“.

Der Album-Klassiker von Pink Floyd begeistert auch nach über 30 Jahren die Rockfans, und etwa 15 PORler machten sich auf den Weg in die Esprit Arena nach Düsseldorf, um die Umsetzung des Millionen-Sellers auf der Bühne zu erleben. Waters hatte sich entschlossen, dieses ambitionierte Spektakel nach der legendären Pink Floyd Tour 1979/1980, und der gigantischen OpenAir-Show zur Wiedervereinigung 1990 in Berlin zum dritten mal und das gleich weltweit zu präsentieren. Und die Show in der NRW-Metropole setzte Zeichen – wohl dem, der dabei gewesen ist. Denn wer “The Wall” nie live gesehen hat, wird es wohl nicht mehr erleben können.

Der Verfasser dieser Zeilen hätte allerdings nur zu gerne den Überraschungsauftritt von David Gilmour erlebt – dieser hatte in der Londoner Show sein geniales Solo zu Comfortably Numb, allein auf der riesigen Bühne stehend, dargeboten. Allein der Gedanke daran könnte einem die Tränen fließen lassen.

Kleine Anmerkung dazu am Rande: leider werden die legendären Pink Floyd nach dem Tod von Richard „Rick“ Wright im Jahre 2008 nie mehr zusammen auftreten können, bestand doch nach dem Auftritt 2005 beim Live 8-Event von Bob Geldorf die Hoffnung, die Herren Gilmour, Waters, Mason und Wright würden noch einmal zusammen kommen können…

Anfang August ist Wacken-Zeit … the same procedure as every year?! Jawoll und kurz gesagt: es war wie immer ein tolles Erlebnis. Höhepunkte waren sicherlich die deutschen Metalheroen von Blind Guardian, die Metal-Legende Judas Priest und der gute Ozzy Osbourne.

Am 3. September 2011 setzte der Power of Rock ein neues Projekt um: den 1.Fredeburger Summer Jam.

Hier wurde durch die Unterstützung des Vereins eine Veranstaltung von “jungen Leuten für junge Leute” auf die Beine gestellt. Dazu hatte der Vorstand schon vor einiger Zeit die jüngeren Vereinsmitglieder und deren Anhang angesprochen, ob diese nicht ein eigenes kleines Festival ausrichten wollten.

Dieses wurde begeistert aufgenommen und nun konnte das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden. Die heimischen Bands Three ´95 und The Blueliners als Headliner, sowie die Soester Formation Far Fetched  – allesamt junge talentierte Musiker – rockten ordentlich die Bühne des Kurhauses. Die Organisation wurde dabei wie geplant größtenteils von den jungen Musikern und Vereinsmitgliedern des POR bewältigt – und sie haben es für das erste mal sehr gut gemacht!!!!

Eine schöne Veranstaltung, die leider aufgrund des guten Spätsommerwetters und der damit einhergehenden starken Konkurrenz mehr Resonanz verdient hätte. Sei´s drum, der Anfang ist gemacht und möglicherweise wird es bald eine Wiederholung geben, sofern “die Jugend Bock darauf hat”.

Knapp 7 Wochen später wagte man sich an den zweiten POR-Workshop heran: Dieses mal konnten gleich 2 Instrumente ausprobiert werden: Gitarre und Keyboard.

Angemeldet hatten sich 15 interessierte Teilnehmer im Alter zwischen 7 und 63 (!) Jahren, Dabei teilte sich das Teilnehmerfeld etwa gleichmäßig auf beide Instrumente auf.

Für die Ausrichtung des kostenlosen Schnupper-Wokshops konnten wir wieder auf professionelle Unterstützung zurückgreifen: das POR-Mitglied Panajiotis „Jotti“ Tzanoglou ist Musiker und Betreiber einer Gitarrenschule. Er konnte die Teilnehmer mit einigen Tricks für das Gitarrenspiel begeistern – besonders gut kamen natürlich die lauten E-Gitarren an. Zum Abschluss des Seminars konnten die Jungen und Mädchen selbständig drei prägnante Riffs von Rockklassikern spielen.

Stefan Gerbe führt bereits seit 1997 seine erfolgreiche Keyboardschule in Schmallenberg und hatte ebenso viel Erfolg mit seinen Schülern. Diese wurden spielerisch an das Instrument Keyboard herangeführt, so dass die Kinder selbst Einblicke in die Notenlehre bekamen. Auch hier waren sie eifrig bei der Sache und konnten bereits am Ende des Workshops einfache Akkorde spielen. Beide Lehrer waren von dem Einsatz der Teilnehmer begeistert, und sahen in einigen Kindern eine sehr große Begabung. Hoffen wir mal, dass diese am Ball bleiben und weiter gefördert werden. Unser Dank gilt den beiden Referenten für die Ausrichtung des gelungenen Workshops, der Kath. Grundschule Bad Fredeburg für die Überlassung der Räumlichkeiten und unserem Vereinmitglied “Dausi”, der uns sein privates Equipment zur Verfügung gestellt hat.

Am gleichen Tag, dem 22.10.2011 fand zudem die 22. Bluesparty des befreundeten Schmallenberger Blues eV statt. Wie gewohnt übernahm die POR-Thekenmannschaft die Bewirtung der etwa 400 Bluesfreunde.

Getreu dem Motto aller guten Dinge sind drei, startete das Jahr 2012 traditionell mit dem Beatabend und dem dritten und letzten Auftritt von AudioGun.

Was die interne Bandharmonie betraf, war der BA 2011 regelrecht eine Musterveranstaltung und so hatte der POR sich die Entscheidung leicht gemacht, beide Bands A45 und AudioGun nochmals gemeinsam zu buchen. Freilich musste man jetzt schon aktiv werden, was die Gestaltung der nächsten Beatabende angeht, denn der Power of Rock hatte sich schon von Beginn an auf die Fahnen geschrieben, eine Band nie mehr als drei mal zu präsentieren – dazu später mehr.

In jedem Fall konnten wir nach dem BA 2012 eine mehr als positive Bilanz ziehen:

ein voller Erfolg mit leichter Steigerung zu 2011, und zudem ein würdiger Abschied von den Franken von AudioGun.

Nach dem Beatabend ist vor dem Beatabend, und wie bereits erwähnt, war der Verein schon etwas länger auf Brautschau – will sagen, ein würdiger Nachfolger für AudioGun musste herbei. So fuhr eine kleine 3-Mann starke Abordnung des Power of Rock am 31. März in die hessische Wetterau, genauer gesagt nach Nidda. Dort wurde der erste Kandidat für den Beatabend 2013, die Band Seven Hell, in Augenschein genommen und hinterließ einen super Eindruck – aber dazu gleich mehr….

Zwischenzeitlich rückte der 14. April 2012 heran: an diesem Tag konnten rein zufällig gleich 3 Veranstaltungen aus unterschiedlichen Interessen besucht werden.

Der POR hatte bereits lange im Vorfeld die Planung für das Nightwish-Konzert in Essen in Angriff genommen und diese Konzertfahrt auch in der Presse beworben.

So konnte das Unterfangen erfolgreich umgesetzt werden und etwa 20 Interessenten, auch außerhalb des Vereins, erlebten eine großartige Show der finnischen Symphonic Metaller.

Kurzfristig vor dem Termin hatten die alten bekannten PALACE aus der Pfalz kundgetan, dass sie ein kleines Festival mit Primal Fear und Brainstorm spielen werden.

Für den “harten Kern” des POR keine Frage, dieses kraftvolle Schwermetall-Paket zu buchen, und so fuhren 9 Heavies nach Bochum, um einen Abend teutonischen Heavy Metals zu zelebrieren.

Gekrönt wurde diese ereignisreichen Tag durch die interne Sichtungsfahrt dreier POR Herren, die den zweiten Kandidaten, die F.U.C.K.-Band, als Anwärter für die Headliner-Rolle beim nächsten Beatabend begutachteten. Auch diese sechs Jungs, wie die Vorgänger Sky und Audiogun aus Franken kommend, hinterließen nicht nur einen spitzen Eindruck, sondern setzten auch Ausrufezeichen, was den Härtegrad und die Vielfaltigkeit der Gesangsperformance angeht.

Über die definitive Entscheidung, welche Band anfang 2013 den Beatabend bereichern wird, wurde 14 Tage später innerhalb des POR-Vorstandes ausgiebig diskutiert und das Ergebnis später auf der Mitgliederversammlung kundgetan.

Am 21. April war mal es wieder Zeit, die alten Haudegen vom Bluesbunker zu besuchen.

Nach etwas längerer Abstinenz machten sich die beiden Schorschs und der Hahne ( Danke fürs Fahren!) auf den Weg nach Korbach. Wie immer erwartete uns eine tolle Location, kühl gezapftes Bier und der 68-jährige Ray Binder mit seiner Band als musikalischer Gast. Trotz oder gerade wegen der 50 Jahre Bühnenerfahrung des Protagonisten, war es ein erfrischender Auftritt mit einem breiten Spektrum an Rock- und Bluesklassikern. Dank an Ray, Angela, und Co. für die nette Gastfreundschaft – unsere nächste Stippvisite wird nicht so lange auf sich warten lassen!!!

Ein Jahr vergeht wie im Fluge und schon wieder traf man sich am 7.7.2012 zur Mitgliederversammlung. Weil es 2011 so schön geklappt hat, einigte man sich als Örtlichkeit erneut auf die Oberstadthütte in Schmallenberg. Nach getaner Pflicht – die Regularien wurden im straffen Zeitkorsett zügig und gründlich abgearbeitet – heizte die uns bis dato unbekannte Band MONSUN aus Lennestadt ein. Ein Volltreffer, denn die Band hat Potenzial und brachte nicht nur die gängigen Rockklassiker aufs Parkett, sondern spielte auch einige weniger bekannte Titel. Viele externe Besucher und PORocker feierten standesgemäß bis in die späte Nacht, ein würdiger Abschluss der Mitgliederversammlung 2012.

Hochsommer, Anfang August – Zeit für den alljährlichen Wellness-Urlaub.

Mit der Rekordteilnehmeranzahl von 17 Heavies in 2 Kleinbussen und 2 Pkw´s ging es am Dienstagabend, den 31. Juli in das bekannte norddeutsche Dorf WACKÖÖÖN.

Die 23. Auflage des W:O:A sollte wettertechnisch einige Kapriolen bereit halten, hatte es doch im Vorfeld schon reichlich Regen gegeben.

Getreu dem Motto: rain or shine – wurde dennoch ordentlich gefeiert und gerockt, auch wenn die Verhältnisse auf dem Festivalgelände spätestens ab Freitag unterirdisch waren.

Musikalische Highlights in diesem Jahr waren u.a. Saxon, U.D.O, Volbeat, Edguy, Hammerfall, Gamma Ray, Axel Rudi Pell, Delain, Scorpions – aber auch Kaliber wie Machine Head, Amon Amarth, In Flames, Leaves´ Eyes uvm. In 2013 wird das Festival vermutlich ohne den POR stattfinden, obwohl mit den Dinosauriern DEEP PURPLE, der derzeit erfolgreichsten deutschen Band RAMMSTEIN, den Thrashern ANTHRAX und NIGHTWISH einige würdige Headliner bereits gebucht sind.

Dass der Power of Rock auch mal andere Wege gehen kann, bewiesen wir am vermutlich schönsten Sommertag des Jahres 2012, am Samstag, den 18. August. Power of Rock proudly presents: 1. Sommernachtsrock!

Aus einer Bierlaune heraus heraus kamen zwei Mitglieder auf die Idee, Rockmusik im orchestralen Gewand zu präsentieren, und das am Besten noch an der frischen Luft, also Open Air. Ein solche Symbiose dürfte nicht nur Rockern, sondern auch den Freunden von klassischer Unterhaltung gefallen. Da auch immer wieder eine Anfrage kam, die heimische Kur- und Knappenkapelle zu präsentieren, konnte nach relativ kurzer Zeit das Vorhaben mit diesen Musikern umgesetzt werden.

Wie schon beschrieben, hatte der POR ein sehr glückliches Händchen bei der Termingestaltung. Denn zur Freude aller, fanden sich zum 1. Sommernachtsrock etwa 500 Leute bei Kaiserwetter im Hömberg ein. Die Vogelstange der ST.Georg Schützenbruderschaft Fredeburg war ein idealer Ort, um die vielen Hörer in der freien Natur zu platzieren, zumal hier keine Anwohner belästigt und keine Straßen gesperrt wurden. Die Fredeburger Bergmannskapelle spielte sodann auch klassiche und sehr bekannte Rock-Songs von Bands wie Queen, Led Zeppelin, Supertramp und John Miles.

Am späten Abend bei Einbruch der Dunkelheit gewann die Veranstaltung an noch mehr Flair, als die eigens gebuchte Lichtshow der Fa. xcite-live zum Einsatz kam.

Fazit: das Bier flossen in Strömen und die Veranstaltung konnte als voller Erfolg verbucht werden.

Eine Wiederholung der Veranstaltung in ähnlicher Art und Weise ist in den nächsten Jahren sicherlich nicht ausgeschlossen, so waren sich die beiden Ausrichter Kur- und Knappenkapelle und Power of Rock e.V. einig.

Am 20. Oktober fand die mittlerweile 22. Internationale Schmallenberger BluesParty statt, der Jahreshöhepunkt des befreundeten Blues eV. Wenn wir richtig gerechnet haben, war der Power of Rock e.V. seit 2003 für den Getränkeverkauf verantwortlich, demnach konnten wir das zehnjährige Jubiläum feiern und hoffen mal auf die nächsten 10 Jahre und weiterhin gute Zusammenarbeit!!!

Ab Spätsommer/Herbst wurden die ersten Maßnahmen zur Planung und Organisation des Beatabend am 12. Januar 2013 getroffen. Der Verein richtet den Beatabend nun schon zum 10. Mal aus, auch ein kleines aber stolzes Jubiläum!!

Nun hatte man sich bereits im Frühjahr reichlich den Kopf zerbrochen, welche der beiden gesichteten Kandidaten, Seven Hell oder die F.U.C.K.- Band, die richtige ist. Der Vorstand hatte dazu am 27. April auf der großen Sitzung die Entscheidung zugunsten F.U.C.K. getroffen, wobei die alles andere als einfach war. Jede Band hat für sich punkten können und nach Gegenüberstellung von Pro und Kontra waren beide gleichauf. So hat letztlich das Bauchgefühl der anwesenden Vorstandsmitglieder die Wahl entschieden und die etwas härtere Band F.U.C.K. bestimmt.

Auf der Mitgliederversammlung wurde diese Entscheidung abgesegnet, ebenso die Vorgabe des Vorstandes, A45 ein drittes mal als Opener zu buchen, damit nicht das komplette Billing ausgetauscht wird. In der Vergangenheit haben sich derartige Umwälzungen als nachteilig und problematisch erwiesen. So musste leider eine Bewerbung nach hinten gestellt werden, die der Verein für den BA 2013 erhalten hatte. Der besagten Band wurde aber in pers. Gesprächen eine Berücksichtigung für 2014 in Aussicht gestellt, da mit dem dritten Auftritt von A45 auch hier die Regelung “3 Auftritte pro Band” greift und ein Nachfolger gesucht werden muss.

Wie der Beatabend 2013 gelaufen ist, und wie die Geschichte des POR weitergeht, lest ihr an dieser Stelle beim nächsten Update.

So, stay tuned und keep on Rockin`!!!!

POR-Aktivitäten von Dezember 2012 bis Januar 2014

 

  • 12. Januar 2013: Beatabend, 10. Auflage unter der Regie des Power of Rock e.V.  Musikalische Gäste F.U.C.K, A45, Mike Gerhold Unplugged; tolle Party vor vollem Haus
  • 20. April 2013: große Konzertfahrt des POR zu AVANTASIA in des Meisters Heimat Fulda, großartiges Konzert mit vielen Gaststars und Stücken aus allen 6 Avantasia-Alben
  • 5. -12. Mai ´13: 3 PORocker mit auf der 1. Full Metal Cruise der W:O:A-Macher auf dem Atlantik;    2.000 Metalheads und 30.000 l Bier an Bord
  • 1. Juni 2013: große Konzertfahrt zu den Toten Hosen, OpenAir-Veranstaltung im Revierpower Stadion in Bochum
  • 6. Juli 2013: IRON MAIDEN Openair an der Köpi-Arena in Oberhausen, Power of Rock mit großem Bus dabei. Die Heavy Metal-Legende gehört noch lange nicht zum alten Eisen, begeistern immer noch die Massen von jungen und alten Fans, aber Kritik an Organisation des Veranstalters und am zu weitläufig geschnittenen Freiluft-Gelände
  • 13. Juli 2013: Mitgliederversammlung in der Potthucke in Bad Fredeburg, anschließend Musik aus der Konserve in gemütlicher Runde
  • 9. November ´13: große Party im Bürgerhaus Niedersorpe zum 10-jährigen Bestehen des Power of Rock e.V. Musikalischer Gast: alte Bekannte, die Band Palace aus Speyer
  • 30.November ´13: POR beim traditionellen Colaball in Lennestadt-Altenhundem. Gute Stimmung beim zweiten Gastspiel der Manfred Manns Earthband nach 2004
  • 11. Januar´14: …und schon wieder Beatabend! Super Party vor 1000 Rockfreunden mit F.U.C.K und Softeis als musikalische Gäste

 

LONG LIVE ROCK ´N´ ROLL

Jörg „Schorsch“ Nitschke
Schriftführer Power of Rock e. V.

Der Vorstand
v.l.n.r.: Frank Knoche (1. Vorsitzender), Manfred Simon (2. Vorsitzender), Winfried Schneider (Beisitzer)
h.l.n.r.: Marvin Lutterbüse (Beisitzer), Tobias Beule (Kassenwart), Jörg Nitschke (Schriftführer), Jens Sonntag (Beisitzer)
nicht auf dem Foto: Simone Deimel (Beisitzer)

 

 

Saxon Requiem (We Will Remember)
Lyrics

Somewhere in the night a candle burns for you
The eternal flame the light keeps shining on
Your music is immortal it stood the test of time
You´re gone but not forgotten, you walk with us
We will remember
They were born to rock ´n´ roll
We will remember
Woah-oh
This song´s a celebration of what you gave to us
The legacy you left still marches on
But still they play your music all around the world
Blasting through the airwaves to the stars
We will remember
They were born to rock ´n´ roll
We will remember
Woah-oh
From London to Chicago
From the mountains to the sea
The legacy you left will never die

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